Ulrich Schwingshackl – UIAGM Bergführer in den Dolomiten

Berg- und Skiführer seit 1995 · UIAGM / IFMGA · Südtirol

Seit 1995 führe ich Menschen durch die Dolomiten. Persönlich, mit genauer Gebietskenntnis und mit dem Anspruch, dass meine Gäste am Berg nicht nur sicher unterwegs sind, sondern auch dazulernen.

Wer ich bin

Ich bin Ulrich Schwingshackl, UIAGM/IFMGA Berg- und Skiführer aus Südtirol.
Seit 1995 arbeite ich als professioneller Bergführer und begleite Menschen beim Klettern,
auf Klettersteigen und auf alpinen Touren in den Dolomiten, in Südtirol und am Gardasee.

Klettern war für mich nie nur Beruf, sondern über viele Jahre auch leistungsorientierter Sport.
Schwierige Sportkletterrouten und große alpine Wände an den Drei Zinnen, der Marmolada und in anderen Teilen der Alpen haben meine Entwicklung geprägt.

1995 begann ich meine Tätigkeit als Bergführer unter anderem bei der
Alpinschule Südtirol unter Hans Kammerlander.
Später arbeitete ich auch im Umfeld meines Onkels Hanspeter Eisendle.
Dabei war ich immer als selbstständiger, freier Bergführer tätig.

Mehr als 30 Jahre Erfahrung am Berg

Meine Erfahrung stammt nicht nur aus tausenden Stunden beim Führen.
Die Dolomiten kenne ich aus unterschiedlichen Perspektiven:
als Bergführer, Kletterer, Ausbilder, Bergretter und Entwickler von Bergsportausrüstung.

Nicht die bekannteste Tour ist automatisch die richtige Tour.
Wetter, Verhältnisse, Kondition, Erfahrung, Alter und persönliche Erwartungen müssen zusammenpassen.

Deshalb frage ich vor einer Tour bewusst nach Erfahrung, Fitness und Erwartungen.
Daraus entsteht eine Tour, die zum Gast passt – und nicht umgekehrt.

Durch meine langjährige Gebietskenntnis kann ich bei wechselnden Bedingungen meist auf geeignete Alternativen ausweichen.
Eine gute Planung bedeutet für mich nicht, starr an einem Programm festzuhalten, sondern
am richtigen Tag die richtige Entscheidung zu treffen.

Ausbilden, vermitteln, Verantwortung tragen

Rund 20 Jahre war ich Ausbilder im Bergrettungsdienst des Alpenvereins Südtirol.
Rettungstechniken, technische Abläufe und Entscheidungen unter Zeitdruck gehörten ebenso dazu wie die Aufgabe,
Wissen verständlich und zuverlässig weiterzugeben.

Zusätzlich leitete ich rund zehn Jahre Kletterkurse und Schulungen im SALEWA Cube in Bozen –
für unterschiedliche Altersgruppen und Leistungsstufen.

Ich möchte Gäste nicht einfach durch eine Tour bringen.
Sie sollen verstehen, dazulernen und nach der Tour sicherer und selbstständiger unterwegs sein.

Dazu gehören die richtige Verwendung der Ausrüstung, effiziente Bewegung am Fels,
eine realistische Selbsteinschätzung und das Verständnis dafür,
warum wir am Berg bestimmte Entscheidungen treffen.

Vom Berg in die Produktentwicklung

Mehrere Jahre arbeitete ich bei
SALEWA / Oberalp Group im Bereich Product Management – Technical Hardware.

Später gründete ich mit RiskProtect ein eigenes Unternehmen für Produktentwicklung.
Gemeinsam mit externen Partnern, Konstrukteuren und Designern entwickelte ich unterschiedliche Bergsportprodukte –
darunter Helme, Karabiner und neue Sicherungssysteme für Klettersteige.
Ein Beispiel dafür ist der SkyRider von Skylotec.

Diese Arbeit hat meinen Blick auf Bergsportausrüstung wesentlich geprägt.
Als Bergführer benutze ich Ausrüstung nicht nur,
sondern kenne auch viele Überlegungen hinter
Konstruktion, Fehlanwendung und Sicherheit.

Für meine Gäste bedeutet das vor allem:
Die richtige Anwendung der Ausrüstung wird nicht vorausgesetzt, sondern erklärt.

Sicherheit und Lernen gehören zusammen

Sicherheit ist die Grundlage jeder Führung. Für mich ist sie aber nicht das einzige Ziel.

Eine gute Tour soll Freude machen, Vertrauen schaffen und etwas vermitteln.

Viele Gäste möchten nach einem gemeinsamen Tag nicht nur sagen können,
dass sie einen bestimmten Klettersteig geschafft haben.
Sie möchten sich anschließend auch sicherer bewegen,
ihre Ausrüstung besser verstehen und ihre eigenen Möglichkeiten realistischer einschätzen können.

Deshalb gehören Erklären, Beobachten und individuelles Feedback für mich selbstverständlich zu einer
geführten Klettersteigtour in den Dolomiten.

Roberto Iacopelli und unser Bergführer-Netzwerk

Seit 2019 arbeite ich eng mit dem Südtiroler Bergführer
Roberto Iacopelli zusammen.

Gemeinsam koordinieren wir unsere Angebote über Klettern-Dolomiten.com,
DiscoveryDolomites.com, ViaFerrata-Dolomites.com und SkiSafari-Dolomites.com.
Wir führen viele Touren selbst und arbeiten je nach Tour, Gebiet und Saison
mit einem kleinen Netzwerk erfahrener lokaler UIAGM/IFMGA Bergführer zusammen.

Wir verstehen uns nicht als anonyme Vermittlungsagentur.
Die Tourenplanung erfolgt direkt durch Bergführer, die das Gebiet und die Touren selbst kennen.

Gerade bei unseren vielen internationalen Gästen hat sich diese direkte Kommunikation über viele Jahre bewährt.

Erfahrung im anspruchsvollen Gelände

Meine persönliche Klettergeschichte gehört zu meiner Erfahrung,
auch wenn sie heute nicht mehr im Mittelpunkt meiner Arbeit steht.

Sportklettern

  • Rotpunkt bis 8b
  • On sight bis 8a

Ausgewählte alpine Begehungen

  • Comici-Route, Große Zinne – bereits mit 18 Jahren gemeinsam mit Pauli Trenkwalder
  • Weg durch den Fisch, Marmolada – mit Thomas Gianolla
  • Moderne Zeiten, Marmolada
  • Pressknödel, Große Zinne
  • Matterhorn im Winter – mit Hubert Eisendle

Diese Routen sind für mich heute weniger eine Liste von Leistungen als Teil einer langen Entwicklung.


Was davon für meine Arbeit als Bergführer geblieben ist,
sind Erfahrung, Ruhe in schwierigen Situationen,
ein gutes Gefühl für Menschen und Respekt vor dem Berg.

Wer selbst klassische Dolomitenrouten erleben möchte,
findet hier mehr über mein
Alpinklettern mit Bergführer in den Dolomiten.

Was Sie von einer Tour mit mir erwarten können

Eine Tour beginnt für mich nicht erst am Einstieg.
Sie beginnt mit der Frage,
welche Tour wirklich zu Ihnen passt.

Ich möchte wissen, welche Erfahrung Sie mitbringen,
wie fit Sie sind, was Sie bereits gemacht haben
und was Sie sich von Ihrem Tag in den Dolomiten erwarten.

Daraus entsteht eine persönliche Empfehlung –
mit einem klaren Plan und, wenn nötig, einer sinnvollen Alternative.
Das gilt für eine einzelne
Klettersteigtour
genauso wie für eine mehrtägige
Klettersteig-Hüttentour in den Dolomiten
oder eine alpine Klettertour.


Mein Ziel ist nicht, möglichst viele Menschen auf möglichst viele Touren zu bringen.
Mein Ziel ist, dass die Tour zum Menschen passt.